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Training für Pferde

Dual Aktivierung® - das Gelb-Blaue Pferdetraining:

Die Dual Aktivierung ist ein von Michael Geitner entwickeltes, modernes und sehr pferdefreundliches Trainingssystem welches an der Longe oder unter dem Sattel ausgeführt wird. 
Die Dual Aktivierung basiert auf einfachen Grundlagen: die Konzentrationsfähigkeit des Pferdes, die Konzentration und Mitarbeit des Reiters und die Arbeit mit Farbreizen, die durch den Einsatz von blauen und gelben Schaumstoffgassen, die als Parcours am Boden liegen, die Aufgaben für das Pferd und den Reiter sichtbar machen. 
Speziell bei der Dual Aktivierung ist, dass auch das Gehirn und die Augen des Pferdes bewusst in das Training mit eingeschlossen werden.  
Das Pferd sieht, im Gegensatz zu uns Menschen, monokular. Jedes der beiden Augen funktioniert zwar uneingeschränkt, aber eine Verknüpfung im Kopf geschieht kaum. Dadurch ist das Bild, das beim monokularen Sehen entsteht qualitativ und informativ schlechter. Zudem ist ein räumliches Sehen nicht möglich. Das Gehirn kann dies durch eine Auswertung der Bildinformationen leicht korrigieren und eine räumliche Wahrnehmung simulieren. Beim Reiten hat das monokulare Sehen des Pferdes eine große Wirkung. Es sieht mit dem linken Auge ein anderes Bild als mit dem rechten Auge. Gefahren werden bei 99% aller Pferde mit dem linken Auge erfasst, das rechte Auge ist für den Fluchtweg zuständig. Deshalb sind im Bildspeicher des Pferdes "ursprünglich gefährliche Bilder", die aber  nicht zur Flucht führten, vor allem für die rechte Gehirnhälfte verfügbar. 
Da beide Gehirnhälften nur begrenzt miteinander kommunizieren (ca. 8 mal weniger schnell als bei Menschen!) erfolgt die Flucht instinktiv, wenn auf dem rechten Auge (linke Gehirnhälfte) eine Situation eintritt, zu der kein Bild mit der Information gefährlich/ungefährlich aus dem Bildspeicher abgerufen werden kann. Verschiedene Studien haben ergeben, dass das Pferd Blau und Gelb und verschiedene Grautöne gut, Rot und Grün aber schlecht unterscheiden können, dass kommt daher dass Sie einen Farbzapfen weniger haben als der Mensch. 
Wenn die neuronale Vernetzung gefördert wird, werden die beiden Gehirnhälften besser zusammen arbeiten können. Ein solch gefördertes Pferd wird selbstbewusster und cooler und das Fluchtverhalten nochmals überdenken.
Wichtige Vorraussetzung um die Dual Aktivierung erfolgreich anzuwenden:
  • Die innere Einstellung muss passen
  • Das Training ist etwas aufwendiger > Die Bereitschaft die Gassen und Pylonen immer wieder auf- und abzubauen muss da sein
  • Das Training verlangt Konzentration > Die Bereitschaft, einen gute halbe Stunde richtig konzentriert zu arbeiten muss da sein
  • Bei der Dual Aktivierung sind Ausbinder und andere Hilfszügel überflüssig, unlogisch und kontraproduktiv > Die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen muss da sein
  • Dem Pferd muss zugehört werden und die Trainingseinheiten dem Leistungsstand des Pferdes angepasst werden > Die Bereitschaft, sein Pferd als Partner zu sehen und zu fördern muss da sein
  • Innere Stärke zu zeigen und Emotionen in Griff zu halten ist nicht immer das Einfachste > Die Bereitschaft an sich selber zu arbeiten um mit dem Pferd souverän und fair zu arbeiten muss da sein
  • Die Dual Aktivierung strengt ein Pferd körperlich und geistig sehr an > Die Bereitschaft, kleine Schritte zu gehen und Geduld zu haben muss da sein
 
 
 
 
 
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